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Checkliste

Competition Week ohne Chaos: Die Checkliste für Teams und Familien

In der Competition Week sollte niemand mehr nach Formularen, Musiknachweisen oder Uniformteilen suchen. Diese Checkliste bündelt die organisatorischen Aufgaben für Teamleitung, Athletes und Familien.

Fiktives Cheer-Team organisiert mit einem Coach Unterlagen und Ausrüstung vor einem Wettkampf

In der letzten Woche vor einem Cheerleading-Wettkampf sollte die sportliche Vorbereitung nicht von fehlenden Formularen, unklaren Treffpunkten oder verstreuter Ausrüstung ausgebremst werden. Eine gemeinsame Checkliste macht sichtbar, was bereits erledigt ist, wer noch handeln muss und welche Angaben kurz vor der Abreise erneut an der offiziellen Veranstaltungsseite geprüft werden müssen.

Das Wichtigste zuerst

Die beste Competition-Week-Checkliste ist kein einzelner Packzettel für alle. Sie besteht aus einem zentralen Teamstand und klaren persönlichen Aufgaben. Teamleitung oder Coaching-Staff halten die offiziellen Anforderungen zusammen; Athletes und Familien bestätigen ihre eigenen Unterlagen, Ausrüstung und Reiseinformationen.

Das ist besonders wichtig, weil Veranstalter mehrere getrennte Nachweise verlangen können. Auf der offiziellen Seite der ICU World School Championships werden beispielsweise Teilnahmeformulare, Rules Agreements, Team Eligibility, ein Agreement of Compliance, ein International Music Clearance Certificate und Safeguarding-Unterlagen separat aufgeführt. Welche Dokumente wirklich gelten, hängt vom konkreten Event und Jahr ab.

Sieben Tage vorher: den offiziellen Stand einfrieren

Eine Woche vor dem Wettkampf sollte die Teamleitung die Veranstaltungsseite noch einmal vollständig durchgehen. Nicht nur der Zeitplan zählt. Auch Regeln, Performance Order, Formulare, Uploadwege und organisatorische Hinweise können auf unterschiedlichen Unterseiten liegen.

Diese Punkte gehören in den zentralen Teamcheck:

  • aktueller Block Schedule und Performance Order,
  • bestätigte Team- und Divisionseinordnung,
  • vollständig bearbeitete eventbezogene Formulare,
  • Abgabeform und Frist jedes Nachweises,
  • aktuelles Regelwerk und passende Score Sheets,
  • Treffpunkte, Akkreditierung und erlaubte Begleitpersonen,
  • offizieller Kontaktweg für offene Veranstalterfragen.

„Digital vorhanden“ bedeutet dabei nicht automatisch „richtig abgegeben“. Die ICU weist bei den World School Championships ausdrücklich darauf hin, dass bestimmte Waiver im Original auf Papier vorgelegt werden müssen. Das ist ein veranstaltungsspezifisches Beispiel – deshalb muss das eigene Event geprüft werden, statt diese Vorgabe pauschal zu übertragen.

Musik: Datei und Nachweis gehören zusammen

Die Wettkampfmusik sollte in der Competition Week nicht mehr nur auf einem privaten Smartphone liegen. Sinnvoll ist eine klar benannte finale Datei auf den vom Veranstalter zugelassenen Datenträgern sowie eine intern festgelegte verantwortliche Person.

Zusätzlich muss die Musikfreigabe zum Event passen. Die ICU führt allgemeine Music Guidelines, verweist beim International Music Clearance Certificate aber ausdrücklich auf das jeweilige Championship. Teams sollten deshalb nicht automatisch ein altes Zertifikat oder Formular wiederverwenden.

Für den Teamcheck reichen vier Fragen:

  • Ist eindeutig festgelegt, welche Datei die finale Wettkampfversion ist?
  • Entspricht der Nachweis genau dem aktuellen Event?
  • Wer hat Datei und Nachweis am Wettkampftag griffbereit?
  • Gibt es eine organisatorische Sicherungskopie im erlaubten Format?

Regeln und Sicherheit: keine letzte Interpretation aus dem Gruppenchat

Regelfragen gehören an die aktuelle offizielle Quelle. Die ICU veröffentlicht Sicherheitsregeln, Altersraster und weitere Disziplinunterlagen zentral; ICU Europe empfiehlt Coaches und Teamleitungen, die Regeln vollständig zu lesen und Fragen zur Legalität frühzeitig über den offiziellen Prüfweg einzureichen.

In der Competition Week ist daher zu kontrollieren, ob die intern verwendete Regelversion noch aktuell ist und ob bereits eingeholte Rückmeldungen eindeutig zur geplanten Routine passen. Der Artikel ersetzt keine Regelprüfung und gibt keine technische Freigabe für einzelne Skills.

Safeguarding ist ebenfalls kein beiläufiger Reiseordner. Die ICU beschreibt den Schutz und das Wohlergehen der Athletes als vorrangig. Eventbezogene Anforderungen können für Coaches, Assistenz, medizinisches Personal oder weitere Personen in Athlete Areas gelten. Zuständigkeit, Nachweis und Zulassung sollten deshalb vor der Abreise geklärt sein – nicht erst am Eingang zum Warm-up-Bereich.

Zwei Tage vorher: persönliche Ausrüstung kontrollieren

Jetzt folgt der individuelle Check. Jede Person prüft ihre eigenen Sachen und bestätigt das Ergebnis an die festgelegte Teamleitung. Eine mögliche Aufteilung:

  • vollständige Uniform beziehungsweise Performance-Kleidung,
  • erlaubte Schuhe und benötigte neutrale Wechselkleidung,
  • Haar- und Stylingmaterial gemäß Teamvorgabe,
  • persönliche Trinkflasche und reguläre Verpflegung nach Team- und Eventplan,
  • erforderliche Reise- und Identitätsdokumente,
  • vereinbarte Teamkontakte und Treffzeiten,
  • persönliches Gepäck mit eindeutiger Zuordnung.

Welche Reise-, Einreise- oder Gesundheitsnachweise notwendig sind, lässt sich nicht eventübergreifend beantworten. Dafür gelten die aktuellen offiziellen Angaben von Veranstalter, Beförderungsunternehmen und zuständigen Behörden.

Am Vorabend: nur noch bestätigen, nicht neu organisieren

Am Abend vor der Abfahrt sollte es einen kurzen finalen Teamstatus geben. Er enthält keine lange Diskussion, sondern nur bestätigte Punkte und echte Ausnahmen:

  • Treffpunkt und verantwortliche Kontaktperson bestätigt,
  • aktuelle Abfahrts- und Ankunftszeit bestätigt,
  • Unterlagenverantwortliche Person bestätigt,
  • Musikverantwortliche Person bestätigt,
  • Uniform und persönliches Gepäck bestätigt,
  • offene Abweichungen mit Name und Lösung dokumentiert.

Familien brauchen dabei dieselbe verlässliche Zeit- und Kontaktinformation wie das Team, aber nicht jede interne Coaching-Nachricht. Ein klarer Informationskanal verhindert, dass wichtige Änderungen zwischen allgemeinen Chatnachrichten untergehen.

Eine Liste, drei Verantwortungsbereiche

Damit die Checkliste funktioniert, sollte jede Zeile genau einer Rolle gehören:

  1. Teamleitung oder Verein: Veranstalterkommunikation, Teamunterlagen, Fristen und zentraler Reiseplan.
  2. Coaching-Staff: Regelstand, Routinezuordnung, Musikversion und sportbezogene Eventvorgaben.
  3. Athletes und Familien: persönliche Dokumente, Ausrüstung, Treffzeiten und Rückmeldung bei Abweichungen.

Die entscheidende Spalte lautet nicht nur „erledigt“, sondern „von wem bestätigt“. So wird aus einer Sammlung guter Vorsätze ein belastbarer gemeinsamer Stand.

Wer für den ICU World Cup 2026 plant, findet die derzeit bestätigten Termine und die Einordnung des Clubteam-Formats in unserem Beitrag zum ICU World Cup in Athen. Die Checkliste hier bleibt bewusst eventübergreifend; aktuelle Fristen gehören immer zum jeweiligen Veranstalter.

Offizielle Quellen

Quellenstand: 30. August 2026. Eventbezogene Unterlagen müssen vor jedem Wettkampf erneut geprüft werden.

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